Die Geschichte des Handys: Vom Start der Mobiltelefonie bis zum Smartphone.

Vor neunzig Jahren kostete ein mobiles Telefon noch mehr als ein VW Käfer. Heute kaufen wir uns alle zwei Jahre ein neues Handy. Wenn Sie wissen wollen, wie es dazu kam und welche Geschichte hinter dem Handy steckt, lesen Sie weiter.

Was 1926 noch reine Utopie war, ist heute längst Realität: Wir quatschen überall, in jeder Situation und sind rund um die Uhr erreichbar.
Was 1926 noch reine Utopie war, ist heute längst Realität: Wir quatschen überall, in jeder Situation und sind rund um die Uhr erreichbar.

Wie alles begann:

  • 1972: Das sogenannte B-Netz wird eingeführt. So ist es zum ersten Mal möglich, direkt – also ohne Vermittlung – zu telefonieren. In diesem Netz gibt es für Deutschland 150 verschiedene Zonen, die jeweils ihre eigene Vorwahl haben.
  • 1973 wird in den USA das erste Mal mit einem tragbaren Telefon telefoniert
  • 1979 wird in Japan das zelluläre Mobilfunknetz eingeführt, ein Netz, wie wir es von der Grundstruktur heute noch nutzen.
  • 1984: Nachdem in Skandinavien der Mobilfunk nun große Wellen schlägt, gibt es in Deutschland ab jetzt ebenfalls ein zellulares Netz: Das C-Netz mit einer einheitlichen Vorwahl für alle Bereiche. Sowohl die Größe der Telefone als auch die Preise sinken soweit, dass bereits Mitte der 1980er eine Millionen Menschen in Deutschland mobil telefonieren möchte.
  • 1990er: Anfang der 1990er werden alle Daten dann bereits digital übertragen, was bedeutet, dass Sprachsignale aus Zeichenketten mit Nullen und Einsen gesendet und empfangen werden. So lassen sich auch die ersten Textnachrichten, unsere heutigen SMS, verschicken.
  • 2000 gibt es bereits 48 Millionen Nutzer der mobilen Telefonie. Seitdem hat der Fortschritt sein Übriges getan.
  • 2004 ist der Fortschritt der Technik endlich auch kommerziell nutzbar und es besteht die Möglichkeit der Vermittlung von mobilen Datenraten im Megabit-Bereich über die sogenannten D-und E-Netze.
1992: GSM – Global System for Mobile Communications 55kbit/S; 2006 EDGE –Enhanced Data Rates for GSM Evolution 220kbit/S; 2008: UMTS – Universal Mobile Telecommunications System 384kbit/S und 2010 wird das Mobilfunknetz durch LTE noch leitungsfähiger LTE – Long Term Evolution  >50000kbit/S.
1992: GSM – Global System for Mobile Communications 55kbit/S. 2006: EDGE –Enhanced Data Rates for GSM Evolution 220kbit/S; 2008: UMTS – Universal Mobile Telecommunications System 384kbit/S und 2010 wird das Mobilfunknetz durch LTE noch leitungsfähiger: LTE – Long Term Evolution >50000kbit/S.

Früher und heute

Während im frühen 20. Jahrhundert das mobile Telefon, in Bahn und Auto, tatsächlich nur zum Telefonieren genutzt wurde, kommunizieren wir inzwischen nicht nur über das Telefon, sondern auch mit ihm. Es ist zu unserem täglichen Begleiter geworden und erfüllt eine Vielzahl an Funktionen, die früher noch von dutzenden Einzelgeräten ausgeführt wurden. Unser modernes Smartphone ist zugleich:

  • Telefon
  • Kamera
  • Mp3-Player
  • Routenplaner
  • Mailempfänger
  • Kalender
  • Fernseher
  • Kochbuch
  • Taschenrechner
  • Taschenlampe
  • Bildbearbeitung
  • Wetterbericht
  • Notizblock
  • Wecker
  • Diktiergerät
  • Uhr
  • Termin-Erinnerung
  • Finanzplanung
  • Zeitung und Nachrichten
  • Reisebuchungen
  • Spiele
  • Bücher
  • u.v.m.

Aber wie konnte sich die mobile Telefonie vom schweren, festverbauten Autotelefon hin zu unseren heutigen Smartphones entwickeln? Das zeigt Ihnen unsere Infografik:

Die Geschichte des Handys

Sehr gerne können Sie unsere Infografik teilen, jedoch nur unter der Angabe der Quelle akku.net und falls Sie wissen möchten, wie lange Handy-Akkus eigentlich halten und wie Leistungsstark der Akku Ihres Smartphones ist, dann schauen Sie doch mal hier.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Bilder: Titelbild: Simplicissimus, 31. Jahrgang, Ausgabe 38 vom 20. Dezember 1926, Stuttgart, Seite 2.

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