Akkus unterwegs – 6 Geräte die jedem Outdoor-Einsatz standhalten!

Der Frühling kommt! Also nichts wie Wanderstiefel abgestaubt, den Trekking-Rucksack gepackt und ein Lunchpaket für den Wochenend-Trip geschnürt. Schnell noch Telefon, Taschenlampe und Kamera eingepackt und los – aber Moment: Fehlt da nicht noch was? Wir stellen Ihnen sechs elektronische Geräte vor, die zum Gelingen Ihres Outdoor-Wochenendes beitragen.

Bringt Licht ins Dunkle: Die Taschlampe. Bildquelle: ©iStock.com/jdwfoto
Bringt Licht ins Dunkle: Die Taschlampe. Bildquelle: ©iStock.com/jdwfoto

Unter Strom

Rucksack
Rucksack packen und raus vor die Tür! Bildquelle Kocher ©iStock.com/dutchicon

Wer im Kurzurlaub nicht auf Elektronik verzichten will, für den bieten sich die folgenden Produkte an.Diese sechs akkubetriebenen Geräte lassen sich nämlich besonders leicht bei jedem Ausflug, Urlaub oder der Trekkingtour mitnehmen:

  • Taschenlampe
  • Kühlbox
  • Campingkocher
  • Handy
  • Musikboxen
  • Digitalkamera

1.   Taschenlampe

Wer vor hat, eine Lampe für den nächtlichen Toilettengang oder das Umziehen im Zelt mitzunehmen, allerdings nicht noch mehr zusätzliches Gewicht in seinen Rucksack packen möchte, dem ist vermutlich mit einer kleinen High End LED Taschenlampe wie der Lenser 8404 P4 geholfen.

Eine kleine LED-Taschenlampe ist leicht und praktisch. Bildquelle: ©akku.net
Eine kleine LED-Taschenlampe ist leicht und praktisch. Bildquelle: ©akku.net

Sie wiegt mit ihren 60g nicht viel, hält bis zu 80 Stunden und hat eine Leuchtweite von 25m. Betrieben wird sie mit zwei AAA-Batterien und kann mit einer Größe von 140mm x 14,5mm in jeder Hosentasche ihr Plätzchen finden. Schließlich gilt: Je mehr Gewicht und Platz Sie sparen, desto leichter wird Ihnen das Wandern fallen.

Tipp: Wer noch Platz in seiner Tasche hat und abends im Zelt oder auf der Hütten-Terrasse ein wenig Licht beim gemütlichen Zusammensein haben möchte, der sollte sich einmal unsere praktische LED-Laterne anschauen.

Kuehlbox
Ja nach Ausflugszioel und -länge, kann eine Kühlboxhilfreich sein. Bildquelle: ©iStock.com/XiXinXing

2.   Kühlbox

Eine akkubetriebene Kühltasche ist für den einen oder anderen Trip ein nützlicher Helfer. Da Kühlboxen allerdings nicht ganz so leicht zu transportieren sind und einen Stromanschluss bzw. eine externe Batterie benötigen, sind sie in erster Linie für die Anreise mit dem Auto auf einen Campingplatz oder eine Selbstversorger-Hütte geeignet.

Wie funktionieren Kühlboxen?

Für den Kühlvorgang gibt es verschiedene „elektrische“ Methoden (Quelle). Kühlboxen teilen sich nach verwendeter Technik in drei Kategorien auf:

Kuehlbox-Systeme
Die drei verscheidenen Kühlsysteme für Kühlboxen.
Absorbertechnik
  • kühlen autark und geräuschlos mit Gas.
  • Für die Kühlung sollten diese Kühlboxen mit 12 oder 230 Volt betrieben werden. Die Boxen geben nach außen Hitze ab, so dass sie in Betrieb in einem gut belüfteten Umfeld stehen sollten.
  • So wird gekühlt: konzentrierte Ammoniaklösung wird in einem Boiler erhitzt, dann in Form von Dampf abgelassen. Unter starkem Druck stehendes Gas verflüssigt sich, verdampft anschließend unter dem Zusatz von Wasserstoff: So wird dem Kühlraum Hitze entzogen.
Thermoelektrik
  • sind sehr leicht und meistens preiswert.
  • eignet sich vor allem für kleine und mittlere Kühlboxen.
  • Mit 12 oder 230 Volt betrieben, erfüllen diese Boxen in jedem Fall ihren Zweck. Sie können aber ein wenig lauter sein, da der Lüftungsmotor Geräusche verursacht.
  • Thermoelektrische Kühlboxen halten auch ohne Stromzufuhr ihren Inhalt über Stunden schön kühl.
  • So wird gekühlt: Bei einem Durchfluss von Gleichstrom entsteht Kälte oder Wärme, jeweils abhängig von der Polarität. Diese Kühl- oder Heizleistung wird mit Hilfe von Wärmetauschern und Lüftern zudem erhöht.
Kompressortechnik
  • geringer Stromverbrauch, sind leise und vibrieren fast nicht.
  • mittlerweile gibt es auch solarbetriebene Versionen.
  • Betrieben werden die Boxen mit 12, 24 oder 230 Volt.
  • So wird gekühlt: Ein Kältemittel in der Truhe wandelt sich im Verdampfer zu Gas. Dabei bindet der Verdampfer Wärme aus dem Innenraum des Kühlgerätes – und es entsteht die zum Kühlen benötigte Kälte. Das Kältemittel geht anschließend wieder in seinen flüssigen Ursprungszustand über und fließt zurück zum Verdampfer.

Wie Sie Ihre Kühlbox am Laufen halten

Alle Kühlboxen können mit dem passenden Ladegerät über den Anschluss an eine Stromquelle, wie den Zigarettenanzünder oder eine Steckdose, betrieben werden. Für eingebaute Batterien ist der Strombedarf von Kühlboxen zu hoch, weshalb sie stets an eine externe Stromquelle angeschlossen sein müssen, um ihre Kühlfähigkeit dauerhaft zu behalten (selbst wenn es sich dabei – wie beim Auto – auch um eine Batterie handelt).

Neben der Kühlung auf der Fahrt können die Kühlboxen vor Ort allerdings auch mit einer zusätzlichen externen Power Batterie mit 12 V betrieben werden. Welche Kühlbox für welche Zwecke überzeugt, können Sie sich hier ansehen.

3.   Campingkocher

Vielleicht fragen Sie sich, was ein Campingkocher in dieser Liste verloren hat. Schließlich verwendet so ein Kocher ausschließlich Gas zum Brennen, nicht Strom. Doch bei dem Campingkocher, den wir Ihnen hier vorstellen, geht es gar nicht um die Heizquelle – sondern um das, was hinten rauskommt.

Wer nämlich keinen Ersatz-Akku mitnehmen will, aber dennoch sein Telefon zwischendurch mal laden möchte, der sollte sich einfach etwas kochen. Ja, Sie haben richtig gehört – kochen. Und zwar mit diesem Outdoor-Campingkocher der besonderen Sorte. Was ihn so besonders macht? Sehen Sie selbst.

Weitere Infos und Tipps rund um den Campingkocher finden Sie hier.

Telefon
Das Handy ist für viele ein stetiger Begleiter. Bildquelle: ©iStock.com/ Vasilisa_k

4.   Handy

Mit Handy-Akkus ist das ja immer so eine Sache. Erst einmal sollte man sich die Frage stellen, ob man an einem Outdoor-Wochenende wirklich sein Handy braucht. Alexander Wolf von outdoorfever.de handhabt das ganz oldschool: Auf Tour versuche ich weitestgehend, auf Technik zu verzichten – außer Foto und GPS-Gerät.“ Da aber nicht jeder ohne Telefon losziehen will, greifen Wanderer und Camper auch gerne mal auf eher ungewöhnliche Methoden zurück, um ihren Akku vor Ort zu laden (Campingkocher nicht eingeschlossen).

Auch Alex Jansen von outdoorseite.de hat sein Telefon immer dabei: „Auf jeden Fall immer dabei ist mein Smartphone, da ich damit meine Route aufzeichne und die Leser meines Blogs via Facebook, Twitter oder Instagram an meiner jeweiligen Aktivität Teil haben lasse.“

Allen, die ihr Handy für ihren Ausflug einpacken, gibt Herr Wolf den Tipp: „Um Akkugeräte wieder aufzuladen, empfehlen sich eigentlich nur sogenannte Akkupacks als Energiespeicher zum Mitnehmen. Diese haben allerdings den Nachteil, dass man zwischendurch Zugang zum Stromnetz benötigt, um sie wieder aufzuladen.“ Je nach Länge des Aufenthalts kann ein solches Ersatz-Akku-Pack aber locker auch ohne nachträgliches Laden für zwei bis drei Ladevorgänge reichen.

Eine Auswahl externer Akku-Packs finden Sie hier.

Musikboxen
Was ist schon ein Lagerfeuer ohne Musik? Allen, die keine Gitarre spielen können empfehlen wir: Musikboxen. Bildquelle: ©iStock.com/dumfstar

5.   Musikboxen

Draußen kann es schon mal ungemütlich, nass, kalt und schmutzig werden. Wer dennoch seine private Stereoanlage mitbringen will, der sollte robuste und stabile Lautsprecher einpacken, die auch nach dem Runterfallen oder einem versehentlichen Badeausflug in den Fluss noch funktionieren.

Die meisten dieser Lautsprecher laufen mit Batterien, weswegen ein Pack Ersatzbatterien auf jeden Fall eine gute Idee ist, wenn man sich dauerhafte Musikbegleitung wünscht. Klein und handlich sollten die Boxen dabei sein – und nicht zu schwer. Die meisten heutigen Lautsprecher laufen über Bluetooth oder können ans Handy angesteckt werden, was die Mitnahme zusätzlicher Geräte für musikalische Begleitung überflüssig macht.

Digitalkamera
Für gute BIlder braucht ihr eine gute Kamera. Bildquelle:©iStock.com/itchySan

6.   Digitalkamera

Meistens tritt genau dann, wenn wir nach langer Zeit endlich ein wirklich schönes Motiv entdeckt haben, der Super-GAU ein: der Akku unserer Kamera ist leer. Deswegen sollten Sie sich vor Beginn der Reise vergewissern, dass Ihr Kamera-Akku voll ist und Sie außerdem einen passenden Ersatz-Akku griffbereit haben.

Je nach Art und Hersteller Ihrer Digitalkamera ist es gar nicht so einfach, sich einen günstigen und dennoch guten Akku auszusuchen. Daher sollten Sie sich vor dem Kauf eines Ersatz-Akkus gründlich informieren und die verschiedenen Akku-Typen gründlich vergleichen. Dies gilt natürlich nicht nur für Digitalkamera-Akkus, sondern für jegliche Neuanschaffungen im Akkubereich.

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